Melanotan II & Peptide (GHK-Cu): Die unterschätzten Risiken

Melanotan II – die „Barbie-Droge"
Melanotan II ist ein synthetisches Hormon-Analogon, das zur künstlichen Bräunung (teils auch wegen Appetit- und Libido-Effekten) injiziert wird. Es ist nicht als Arzneimittel zugelassen und stammt aus einem unregulierten Graumarkt – Reinheit und Dosierung sind unbekannt.
Welche Risiken bestehen?
- Haut/Muttermale: Verdunkelung und Veränderung von Muttermalen, neue atypische Pigmentflecken; in Fallberichten auch Melanome. Das erschwert die Hautkrebs-Früherkennung.
- Übelkeit, Blutdruckschwankungen, bei Männern anhaltende Erektionen (Priapismus)
- Unsterile Selbstinjektionen → Infektions- und Abszessrisiko
Peptide wie GHK-Cu
„Kupferpeptide" (GHK-Cu) sind in Kosmetika verbreitet und dort gut verträglich. Als injizierte Präparate aus dem Internet (Anti-Aging-, Bodybuilding-Szene) fehlen jedoch belastbare Sicherheitsdaten; Reinheit, Dosis und Sterilität sind nicht kontrolliert. Das Hauptrisiko liegt in Verunreinigungen und unsachgemässer Anwendung.
Unser Rat
Finger weg von unregulierten Injektionspräparaten aus dem Internet. Für Bräunungswunsch oder Hautpflege gibt es sichere, ärztlich begleitete Wege. Wenn sich ein Muttermal verändert, lassen Sie es zeitnah prüfen – z. B. per Hautarzt online & Muttermal-Check.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt – im Notfall an die Notrufnummer 144.
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