Akne verstehen und richtig behandeln

Akne ist eine der häufigsten Hauterkrankungen – und gut behandelbar. Wir erklären, wie sie entsteht, welche Formen es gibt und welche Wege zu reinerer Haut führen.
Wie entsteht Akne?
Akne entsteht, wenn Talgdrüsen mehr Talg produzieren und sich die Ausführungsgänge mit Hornzellen verstopfen. In diesem Milieu vermehren sich Bakterien, es bilden sich Mitesser, Pickel und entzündete Knötchen. Hormonelle Umstellungen – etwa in der Pubertät, im Zyklus oder unter Stress – verstärken diesen Prozess. Akne ist keine Frage mangelnder Hygiene.
Welche Formen gibt es?
Die Bandbreite reicht von leichten Hautunreinheiten mit einzelnen Mitessern bis zu mittelschweren und schweren Verläufen mit tiefen, schmerzhaften Entzündungen, die Narben hinterlassen können. Die Behandlung richtet sich nach Schweregrad, Hauttyp und bisherigen Therapien.
Was hilft wirklich?
- Eine sanfte, nicht austrocknende Hautpflege und nicht-komedogene Produkte
- Wirkstoffe zur Anwendung auf der Haut, z. B. gegen Verhornung und Entzündung
- Bei stärkeren Verläufen ärztlich verordnete Therapien – teils auch innerlich
- Geduld: Sichtbare Erfolge brauchen oft mehrere Wochen konsequente Anwendung
Wichtig ist, an Pickeln nicht zu drücken oder zu kratzen – das fördert Entzündungen und Narben. Eine individuell abgestimmte Therapie wirkt deutlich besser als wechselnde Produkte aus dem Regal.
Wann zur Hautärztin oder zum Hautarzt?
Wenn frei verkäufliche Mittel nach einigen Wochen nicht helfen, die Haut sich verschlechtert, Narben drohen oder die Akne stark belastet, lohnt sich eine ärztliche Abklärung. In einer Akne-Sprechstunde lässt sich anhand von Fotos und Gespräch häufig schon online ein passender Behandlungsplan erstellen.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt – im Notfall an die Notrufnummer 144.
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